Fixkosten

Aufgrund ihrer immateriellen Natur weisen Informationsgüter vergleichsweise geringe variable Kosten auf, oftmals tendieren diese sogar gegen Null. Dafür können die Fixkosten bisweilen deutlich höher ausfallen als bei anderen Gütern.  Dies hat letztlich zur Folge, dass die Durchschnittskosten sinken, da die Fixkosten auf die produzierte Menge verteilt werden kann.  Für den Produzenten von Informationsgütern ist es also wünschenswert, eine möglichst große Menge abzusetzen, eine obere Produktionsgrenze gibt es nicht.
Dieser Umstand ist bei E-Books gegeben. Wie bei den anderen (bekannten) Formen eines Buches umfassen die Fixkosten etwa das Autorenhonorar, Gestaltung und Satz und Marketing. Bei gedruckten Büchern fallen anschließend variable Kosten pro Stück an, beispielsweise für Herstellung (Papier, Druck), Lagerung und Transportkosten.  Diese entfallen bei E-Books, lediglich Bereitstellungs- und Übertragungskosten fallen an (die ihrerseits eher gegen Null tendieren).  Theoretisch besitzen also Anbieter von E-Books einen größeren Spielraum bei der Preisgestaltung als Anbieter von gedruckten Büchern.


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