Signalisierung dient prinzipiell dazu, die beschriebenen Informationsasymmetrien bei Informationsgütern abzubauen. Im noch nicht voll ausgebildeten E-Book-Markt muss hier zwischen zwei »Ebenen« unterschieden werden. Wie bei normalen Büchern auch muss der Kunde das für ihn geeignete Buch finden, denn nur so kann seine Zufriedenheit sichergestellt werden. Laut dem Informationsparadoxon kann man aber erst dann ein Buch beurteilen, wenn man es gelesen hat. Für den Anbieter von E-Books bedeutet das, dass er einerseits Werkzeuge anbieten muss, um potentiell geeignete Bücher zu finden (etwa über Genre, Autor oder Titel) und Möglichkeiten geben, diese einzuschätzen, ohne dass er bereits das gesamte Buch preisgeben muss.Die zweite Ebene stellen jene Signale dar, die dazu dienen, den Kunden das Konzept »elektronisches Buch« akzeptieren zu lassen. Der Anbieter muss also vermitteln, dass ein Einstieg in den E-Book-Markt sich für den Kunden lohnt. Hier muss auch der Geschichte der E-Books entgegengewirkt werden, das heißt es muss signalisiert werden, dass tatsächlich ein stabiler Markt entsteht und es nicht wieder ein kurzer »Hype« ist, der bald verschwunden sein wird.
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